BP:
 

Über 50 Jahre Zusammenarbeit

Haya Molcho und René Frank unterstützen Wettbewerb "We - Future Chefs"

Haya Molcho und René Frank unterstützen Wettbewerb "We - Future Chefs"

Die israelische Szene-Köchin Haya Molcho (NENI Restaurants) und der Sterne-Koch René Frank machen sich für den Koch-Azubi-Wettbewerb des BMBF "We - Future Chefs" stark. Der Mitinhaber des Berliner CODA René Frank entscheidet sogar beim Final-Kochen in der Jury mit, welches Team die Reise nach Israel gewinnt! Bewerbungsschluss ist der 14. September.

weiterlesen

Deutsch-Israelisches Programm

zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung

Das Deutsch-Israelische Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung (Israel-Programm) ist ein bilaterales Kooperations- und Förderprogramm zwischen dem israelischen Ministerium für Arbeit und Soziales und dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). GOVET ist seit Herbst 2020 die durchführende Stelle in Deutschland und setzt das Programm im Auftrag des BMBF um.

Auch wenn die Gegebenheiten und Rahmenbedingungen der Berufsbildung in beiden Ländern unterschiedlich sind, können sie sich gegenseitig Anregungen geben und voneinander lernen. Die Kooperation im Deutsch-Israelischen Programm bietet hierzu die Möglichkeit. Technische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen stellen die Berufsbildung in Israel und Deutschland vor ähnliche Herausforderungen: Fachkräftemangel, Durchlässigkeit zwischen Hochschul- und Berufsbildung, Inklusion oder die Steigerung der Attraktivität der Berufsbildung. Deshalb kooperieren Deutschland und Israel im Deutsch-Israelischen Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung.

Das Israel-Programm soll in beiden Ländern Impulse zur Weiterentwicklung der Berufsbildung auf unterschiedlichen Ebenen geben. Darüber hinaus soll es, im Wissen um die Vergangenheit, einen Beitrag dazu leisten, die Gegenwart der deutsch-israelischen Beziehungen mit Inhalten zu füllen.

Das Programm eröffnet Berufsbildungspersonal, -expertinnen und -experten sowie Auszubildenden aus beiden Ländern die Möglichkeit

  • fachlich voneinander zu lernen,
  • innovative Ansätze in der Berufsbildung auszuarbeiten und zu erproben,
  • die jeweils fremde Alltagsrealität zu erfahren
  • und das Verständnis füreinander zu vertiefen.

Grundlage für diese Zusammenarbeit ist seit 2011 das Regierungsabkommen zu industriegeführter Forschung und Entwicklung sowie zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Programm-Geschichte

1965: Israel und Deutschland nehmen diplomatische Beziehungen auf.

1969: Das Deutsch-Israelische Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung wird vom Vorgänger des heutigen israelischen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie und dem deutschen Bundesministerium für Arbeit initiiert.

1976 übernimmt auf deutscher Seite das heutige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). In den ersten Jahren erhalten israelische Facharbeiter/-innen Stipendien für Fortbildungen in Deutschland.

1976: Die erste Fachinformationsreise (später: Study Tour) wird angeboten und es reisen nun auch deutsche Gruppen nach Israel. Dadurch wächst das gegenseitige Interesse; die Zahl der Teilnehmenden steigt.

1979: Die beteiligten Ministerien beginnen, regelmäßig gemeinsam Konferenzen und Seminare zu zentralen Themen der Berufsbildung durchzuführen.

1999: Die erste Projektteamkooperation nimmt ihre Arbeit auf.

2012: Erstmals bietet das Programm Auszubildenden die Möglichkeit, einen beruflichen Lernaufenthalt im Partnerland zu absolvieren.

2017 übernimmt auf israelischer Seite das Ministerium für Arbeit und Soziales.

Mehr als 2300 Personen haben bisher am Deutsch-Israelischen Programm zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung teilgenommen.

Deutsch-israelischer Kochwettbewerb für Auszubildende gestartet

Deutsch-israelischer Kochwettbewerb für Auszubildende gestartet

Mit "We - Future Chefs" ist der erste deutsch-israelische Kochwettbewerb für Auszubildende gestartet. Für den BMBF-geförderten Wettbewerb können sich Koch-Auszubildende bis zum 14. September bewerben. Das Finale findet im November in Berlin statt. Den Sieger*innen winkt eine Reise ins Partnerland.

weiterlesen