BP:
 

Neue Rahmenbekanntmachung des BMBFSFJ zur Internationalisierung und Innovation der Berufsbildung

31.08.2026

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat die neue Rahmenbekanntmachung „InternationalVET“ veröffentlicht.

Abbildung eines Megafons

Die neue Richtlinie zielt darauf ab, die Internationalisierung und Innovation der deutschen Berufsbildung durch die gezielte Inwertsetzung bestehender Netzwerke, Kapazitäten und Kompetenzen der Fachcommunity in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit (iBBZ) zu fördern.

Es sollen exzellente Ergebnisse vergangener Förderprojekte genutzt werden, um den Wissens- und Innovationstransfer nach Deutschland zu realisieren. Die Projekte sollen dazu beitragen, das positive Image der deutschen Berufsbildung im Ausland zu stärken und innovative Ansätze zur Bewältigung zentraler Herausforderungen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel und soziale Kohäsion zu entwickeln.

Die neue Rahmenbekanntmachung „InternationalVET“ umfasst dabei die Entwicklung und pilothafte Umsetzung innovativer Handlungsmodelle, die sich auf verschiedene zentrale Bereiche iBBZ konzentrieren. Dazu gehören die Erforschung relevanter aktueller und zukunftsweisender Fragestellungen sowie die Durchführung von Diskursformaten für Fachleute, um den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu fördern. Darüber hinaus können Instrumente für Fachkommunikation und Berufsbildungsmarketing entwickelt werden, um die internationale Attraktivität der deutschen Berufsbildung zu steigern. Die Maßnahmentypen decken ein breites Spektrum ab, das u.a. die Berufsorientierung, Teilqualifizierung, duale berufliche Erstausbildung sowie Formen der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Sinne der Aufstiegsfortbildung und des Re-, Up- und Cross-Skilling umfasst. Zudem können die geförderten Projekte spezifische Beiträge zur Bewältigung zentraler Herausforderungen leisten, wie etwa der Digitalisierung und den Auswirkungen des zunehmenden Einsatzes Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt, der Mobilitätsförderung, dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel sowie der Integration und sozialen Kohäsion.