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COVID-19 und Berufsbildung: GOVET im Austausch mit sechs Ländern

Welche Folgen hat COVID-19 für berufliche Bildung und den Arbeitsmarkt und wie geht es nach der Pandemie weiter? GOVET diskutiert im Rahmen von virtuellen Workshops mit sechs Ländern über Erfahrungen, Best Practices und Ansätze für die Zeit nach der Pandemie.

COVID-19 und Berufsbildung: GOVET im Austausch mit sechs Ländern

Während der Pandemie haben Expertinnen und Experten aus Costa Rica, Ghana, Israel, Italien, Russland und Südafrika Lösungsansätze für ihre Länder entwickelt. Diese Erfahrungen, die Erkenntnisse und Innovationen bringt GOVET in einen gemeinsamen Dialog mit dem jeweiligen Land. Im Fokus steht das Ziel, voneinander zu lernen.

Den Auftakt stellte der bilaterale Workshop mit Israel dar. Am 11. Februar 2021 tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter des israelischen Ministeriums für Arbeit und Soziales (MOLSA), des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des israelischen Nationalen Instituts für technische Berufsbildung (NITET), der FOM Hochschule München und des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus. Die dreistündige Veranstaltung zählte rund 40 Teilnehmer*innen. Neben den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Deutschland und in Israel ging es um die Herausforderungen, die die Pandemie für junge Menschen bedeutet. Die israelischen Partner*innen berichteten über verschiedene Online-Trainingskonzepte für Bildungseinrichtungen über digitale Coaches, die starken psychischen Belastungen der Jugendlichen durch die Pandemie und die großen Herausforderungen an den Arbeitsmarkt besonders für die vulnerablen Gruppen.

Die deutschen Expert*innen informierten über die Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt und die längerfristigen Folgen. Beispiele zur digitalen Berufsorientierung und innovative Lernkonzepte für Berufsbildungspersonal rundeten den Workshop ab.

Weitere bilaterale Workshops sind mit Costa Rica, Ghana, Italien, Russland und Südafrika geplant. Diese Workshops finden im März und April statt.

Die Referent*innen im Überblick

Prof. Dr. Guy Katz, FOM Hochschule München, stellte die Ergebnisse seiner Forschung zu den interkulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor.

Rony Schnitzer, MOLSA, und Dr. Tobias Meier, BIBB, referierten zu den Auswirkungen von COVID-19 auf den Arbeitsmarkt in beiden Ländern.

Dr. Verónica Fernández, BIBB, und Dr. Shai Hen-Gal, MOLSA, berichteten von den Auswirkungen der Pandemie auf junge Menschen in Deutschland und Israel.

Dr. Dovi Weiss, Israeli Kibbutzim College of Education, Dr. Etty Kochavi, MOLSA, und Michael Härtel, BIBB, stellten digitale Lernkonzepte vor.