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Datenbank zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit

Projekte und Veranstaltungen zu beruflicher Bildung weltweit, Informationen zur Berufsbildungszusammenarbeit in mehr als 120 Ländern – die GOVET Projektdatenbank deckt dies ab. Mit wenigen Klicks ermöglicht das Recherche-Tool eine flexible Suche mit detaillierter Ergebnisausspielung.

Datenbank Berufsbildungszusammenarbeit

Förderung der Grund- und Berufsbildung in Mosambik (Pro-Educação)
Land: Mosambik
Ziele und Wirkungen des Vorhabens/Projekts:

Das Ziel des Vorhabens „Förderung der Grund- und Berufsbildung in Mosambik“ lautet: „Kinder und Jugendliche, besonders Mädchen und junge Frauen, erhalten lebensweltorientierte Grund- und beschäftigungsorientierte Berufsbildung in guter Qualität.“

Es wurden bisher 280 Lehrer und Ausbilder in Deutschland und Mosambik fortgebildet: ihre berufspädagogischen und technischen Kompetenzen konnten verbessert werden. Durch die Kooperation des Programms mit der deutschen Internetfirma Strato AG konnte die Ausbildung von IT-Technikern in Mosambik qualitativ verbessert werden. Ein Curriculum zur Ausbildung von Technikern für erneuerbare Energien wurde entwickelt und eingeführt, sowie ein Labor für diesen Trainingsbereich eingerichtet.

Aktuelle Laufzeit: 01.01.2013 - 01.06.2022
Beratungsschwerpunkte: Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft, Lernen im Arbeitsprozess, Qualifiziertes Berufsbildungspersonal
Branchen/Berufszweige: Technische Berufe, Sonstiges/branchenübergreifend, IT-Berufe
Berufe:
Beteiligte Akteursgruppen: Bundesministerien, Privatwirtschaft, Ressortnahe Einrichtungen, Partner vor Ort
Beteiligte Akteure: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Strato AG, Instituto Superior Don Bosco, Arbeitsministerium Mosambik, Ministério da Educação e Desenvolvimento Humano (MINEDH)
Zielgruppen (Kategorien): Schüler*innen, Junge Erwachsene, Arbeitnehmer*innen, Bildungspersonal, Multiplikator*innen, Berufsschulen
Zielgruppe/Begünstigte:
Beschreibung:

Mangelnde Qualität und fehlende inhaltliche Relevanz gefährden den Erfolg der Grund- und Berufsbildung in Mosambik. Kinder lernen in der Grundschule zu wenig, besonders ihre Leseleistungen sind schwach. Zu viele von ihnen verlassen die Schule vorzeitig, ohne ausreichende Kompetenzen erworben zu haben. In der beruflichen Bildung reichen die Qualität der Ausbildungsangebote und ihr Praxisbezug für die Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht aus.

Eine neue arbeitsmarktorientierte Reformstrategie ermöglicht und fördert erstmals Austausch und Koordinierung zwischen privaten und öffentlichen Vertretern in Mosambik. Schwerpunkte des Vorhabens sind daher die Beratung bei der Umsetzung der Berufsbildungsreform in gewerblich-technischen Berufen, die Beratung beim Aufbau eines strukturierten Aus- und Fortbildungssystems für Berufsbildungspersonal sowie die Stärkung der Umsetzung des HIV-Arbeitsplatzprogramms im Bildungssektor. Es arbeitet sowohl mit staatlichen Akteuren als auch in den Regionen, hauptsächlich in den Provinzen Sofala und Inhambane und ist vollständig integriert in die Berufsbildungsreform der mosambikanischen Regierung.

Ansatzpunkte sind eine verbesserte Ausstattung der Schulen, eine bessere Aus- und Fortbildung von Berufsschullehrern, eine stärkere Praxisorientierung und die Einführung von Ausbildungsgängen für Metall- und Elektroberufe. Gemeinsam mit der Privatwirtschaft wurden kompetenzbasierte Curricula entwickelt, in denen Standards und Kompetenzen definiert sind, über die die Auszubildenden am Ende der Ausbildung verfügen sollen. Sie ermöglichen eine am Arbeitsmarkt orientierte Ausbildung. Unter deutscher Beratung wurden Berufsschulen rehabilitiert und mit Mitteln der Weltbank mit Maschinen und Materialien neu ausgestattet. So kann praktischer Unterricht erteilt werden, der aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Privatwirtschaft entspricht.


Potenziale (Anknüpfungspunkte):
Links: http://www.giz.de/de/weltweit/20451.html
Ansprechpartner: Cornelia Batchi: cornelia.batchi@giz.de; Britta Lambertz: britta.lambertz@giz.de